Biografie

Schon früh entdeckte Nina Scheidmantel ihr große Liebe zur Musik. Die junge Pianistin mit deutsch-chinesischen Wurzeln nahm ab dem 6. Lebensjahr Klavierunterricht bei Prof. Alla Schatz und wechselte ab ihrem 15. Lebensjahr als Jungstudentin an die Hochschule für Musik in Würzburg in die Frühförderklasse bei Prof. Silke-Thora Matthies. Hier setzte sie anschließend ihr Vollzeit Klavierstudium im Bachelor und Master fort. Derzeit studiert sie an der Franz Liszt Akademie in Budapest bei Attila Némethy. Immer wieder sammelte sie außerdem bei Meisterkursen mit renommierten Pianisten wie Silke Avenhaus, Lázló Borbély, Jenő Jandó und Lang Lang weitere musikalische Eindrücke.

Ihren Debüt-Soloabend gab sie bereits mit zehn Jahren. Begonnen mit Konzerten in der Region folgte sie bald der Einladung zu unzähligen Vorstellungen im In- und Ausland. Sie gastierte als Solistin mit diversen Orchestern und ihr Weg führte dabei unter anderem in die Ukraine und nach Belgien. 2016 absolvierte sie ihre erste vielumjubelte Konzerttournee durch China mit dem Abschlusskonzert in der Zhongshang Concert Hall in Peking als Highlight. Im Oktober 2016 präsentierte sich Nina außerdem zum ersten Mal mit einem Klavier Recital in der Carnegie Hall in New York.

Neben dem Solistischen widmet sich die junge Künstlerin auch der Kammermusik. Sie gastierte unter anderem im Rahmen des Jahreskulturprogrammes in Bad Kissingen oder bei der Louis Spohr Stiftung in Kassel. Auf Einladung nahm sie am internationalen Kammermusikfestival Pablo Casals in Prades teil und arbeitete dort mit dem Artis Quartett und dem Shanghai Quartett. Im Januar 2015 wurde sie mit ihrer Duopartnerin Samira Spiegel in das Förderprogramm „Live Music Now“ Franken e.V. der Yehudi Menuhin Stiftung aufgenommen.

Nina war mehrmals Preisträgerin beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ sowohl solistisch als auch in der Kammermusik. Seit Beginn ihres Studiums wird sie von der Hanns-Seidel-Stiftung gefördert, außerdem ist sie Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Coburg e.V. (2012) und der Deutschen Johann-Strauß-Gesellschaft e.V. (2013 und 2015).